Spinnerei-Hochbau im Werk III der Mechanischen Baumwoll-Spinnerei und Weberei, 1895/98 nach Plänen des Schweizer ’Civil-Ingenieurs’ Carl Arnold Séquin-Bronner errichtet (Bauausführung: Thormann & Stiefel, Walter-Bau-AG)....
Noch bis ins 20. Jh. waren die hohen F.-Häuser mit ihren Trockenböden in der Frauen- und Jakobervorstadt und im Lechviertel beherrschende Architekturelemente. Die Entwicklung des F.-Gewerbes korrelierte mit dem Wandel der Mode...
An das Gewerbe der Färber erinnern in Augsburg zahlreiche Orts- und Häuserbezeichnungen wie Färbergässchen oder Farbhöfle. Infolge der Standortabhängigkeit von Kanälen finden sich Färberhäuser insbesondere am Hinteren und am...
Erstmals aktenkundig wird der Augsburger Fasching durch ein Verbot in einer Baumeisterrechnung von 1370, demzufolge 'niemand sin antlitz verdeck ze vasnacht'. Das 1391 erneuerte Verbot wurde 1400 auf Geistliche und deren...
Rainer Werner, * 31.5.1945 Bad Wörishofen, † 10.6.1982 München, Regisseur, Dramatiker, Drehbuchautor
Dieselben klimatischen und geologischen Bedingungen, denen die Flora von Augsburg ihren Artenreichtum verdankt, prägten auch die Tierwelt. Besonders der ehemals ungezähmte, Geröllmassen und Hochwässer führende Lech mit einem...
Die in zeitgenössischen Erwähnungen immer Majolikafabrik genannte F. ist eine Gründung des A.er Fürstbf.s Joseph Ignaz Philipp. Mit Vertrag vom 1.10.1748 wurde als Leiter des Unternehmens der zuvor in Schrattenhofen/Ries tätige...
F., auch Majolika genannt, sind zinnglasierte Töpferwaren. Die nach dem ersten Brand des ausgeformten Gegenstands aufgebrachte Glasur wird durch ihren Zinnanteil im zweiten Brand undurchsichtig ’deckend’. Dadurch erhalten F. ein...
Johann Martin, * 8.10.1806 Erlisholz bei Füssen, † 15.9.1841 Augsburg, Blasinstrumentenmacher
Eduard (Pseud. Frater Hilarius), * 1814 München, † 12.2.1877 Augsburg, Jurist, Schriftsteller
Die Anfänge des A.er F.s lassen sich trotz Funden von A.er Münzen seit dem 10. Jh. in Nord- und Osteuropa erst spät genauer festmachen: 1156 in Köln, 1327 in Bozen, um 1250 wohl auch auf den Champagner Messen und spätestens Ende...
Mehrere Goldschmiede und Silberhändler dieses Namens sind vom Ende des 16. Jh.s bis zum frühen 18. Jh. in A. nachweisbar, eine lückenlose Klärung der vermutlich bestehenden Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den aus Kempten und...
Max I. Joseph von Bayern hatte sich 1806 Napoleon gegenüber verpflichtet, Augsburg zur Festung zu erheben. Aber erst nach Auflösung des Rheinbundes wurde am 1.12.1813 eine dementsprechende Order erteilt. Nach langen...
Ursprümglich wurden alle Bewohner der Stadt zur Brandbekämpfung herangezogen, oft je nach Handwerk und Arbeitsgerät mit unterschiedlichen Aufgaben. 1276 etwa blieben die ’trager’ steuerfrei, da sie im Brandfall Wasser...
Nach etwa 400 m gibt der Hanreibach links einen Seitenarm, den F., ab, der sich nach 1400 m Länge zwischen Johannes-Haag- und Lechhauser Straße wieder mit ihm vereinigt (Lechkanäle). Sein Name geht nach Werner auf Anton Fichtel...
1471 vom Rat im Anwesen Lit. A 445 (Findelgässchen 6) errichtet und 1536 in das ehemalige Kloster St. Clara an der Horbruck (Lit. C 131; Schmiedberg 17) verlegt; bauliche Erweiterungen 1565 und 1611. Nach der Schließung 1810...
Im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau des Hotels Drei Mohren wurde 1956 in der Katharinengasse ein kupferner Brunnen des Münchener Bildhauers Max Dellefant mit Rohrdickicht, Wassergräsern und Fischen aufgestellt.
Im Zusammenhang mit Marktregelungen werden im Stadtrecht von 1276 erstmals Fischer erwähnt. Auch bei Fisch, im Mittelalter eine wichtige Fastenspeise, war ’Fürkauf’ (d. h. Vorkauf, im Sinne von Aufkauf, Zwischenhandel)...
Josef, * 2.9.1906 Dießen (Ammersee), † 8.1.1976 Augsburg, Schreiner, Prokurist, Bezirkstagspräsident
Ludwig, * 5.10.1832 Sulzbach (Oberpfalz), † 8.1.1900 Augsburg, Erster Bürgermeister von Augsburg
Matthäus (Taufname: Karl Konrad), * 28.11.1763 Ried/Ziemetshausen, †?5.5.1840 A., Organist, Chordirektor, Komponist
Eines der Außentore, früher auch ’Burgfeldtor’ und (bis 1437) nach dem urkundlich erwähnten Schäffler Lorhub auch ’Lorhubentor’ genannt. Seit 1437 hieß das Tor Fischertor, da es zur Vorstadt ’Unter den Fischern’ gehörte. 1328/...
Im Hof der Schule an der Schackstraße zur Erinnerung an die Lechflößerei (Flößerei), die früher in Lechhausen eine Anlände hatte (Zur Floßlände); der 1966 errichtete Brunnen trägt Bronzefiguren von Theo Bechteler.
Im Stadtrecht von 1276 für den Lech nachweisbar mit Haunstetten als wichtiger Zwischenstation (Am Floßgraben), seit 1301 auf der Wertach. Diverse Verträge über Durchfahrtsrechte wurden von Ks. Ludwig IV. 1346 privilegiert....
Prägende Faktoren für die Vegetation um Augsburg sind ein gemäßigt-ozeanisches Klima mit kontinentalem Einschlag, reiche Gliederung in Kleinstklimazonen, uneinheitliche Bodenverhältnisse mit quarzreichen Flinzsanden, Mergeln,...