Nach dem Abitur Schauspiel- und Gesangsunterricht. Seit Sept. 1919 als Mezzosopranistin am Stadttheater engagiert, wo B. Brecht sie kennenlernte. Z. wollte Brecht heiraten, er jedoch seine Unabhängigkeit behalten, woraufhin sie ihr Verhältnis mit einem vermögenden, älteren Mann aufrechterhielt. Als sie von Brecht schwanger wurde (Tochter Hanne Hiob, * 12.3.1923), heiratete man am 3.11.1922 in München. Brecht nahm die Ehe nie sonderlich ernst und lebte weiterhin seine polygame Veranlagung aus. Zum Zeitpunkt der Scheidung (3.11.1928) wohnte er schon lange in Berlin und war inzwischen Vater eines weiteren Kindes, Brechts und Helene Weigels Sohn Stefan (* 3.11.1924).
Mittenzwei, W., Das Leben des Bertolt Brecht 1, 1987, 140-153; Brecht, B., Briefe an M.Z. und Hanne Hiob, 1990.
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