1450 wurde die 1210 auf dem Friedhof des Chorherrenstifts Hl. Kreuz erbaute Katharinen-Kapelle durch eine größere, dem hl. Ottmar geweihte Kapelle ersetzt. 1525 Übernahme durch die Protestanten und Ausbau 1549 und 1561 zur Hl.-Kreuz-Kirche. 1630 Abbruch infolge des Restitutionsedikts. Nach 1648 Rückgabe von Grundstück und Ruine an die Protestanten (Parität). Von einer 1612 eingebauten Orgel aus der Werkstatt M. Günzers sind im unteren Altarraum der 1652/53 an gleicher Stelle errichteten ev. Hl.-Kreuz-Kirche drei Ovalbilder erhalten.
O.s-Gäßchen (Historische Straßenbezeichnung, Georgs- und Kreuzviertel, Stpl. I 8).
Dobschütz, D. von, Die Geschichte der Kirchengemeinde Hl. Kreuz und ihrer Kirche, in: Die ev. Hl.-Kreuz-Kirche in A., 1981, 9 ff.; Hagen, B. von, A., Stadt Augsburg (Denkmäler in Bayern 83), 1994, 226 f.
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