Von: Dr. Josef Mančal (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)
Zunächst ’Rosenau-’ bzw. ’Sluderlinstor’, ab 1480 setzte sich der Name Klenker- bzw. Klinkertor durch. Erste urkundliche Nennung 1358. 1374/75 mit einer Schlagbrücke versehen; 1405 auf steinernen Pfeilern ruhender, 1454 durch ein Steingewölbe ersetzter Brückenbau. 1608 durch Elias Holl grundlegend renoviert und nach fast gänzlicher Zerstörung im Spanischen Erbfolgekrieg im Dezember 1703 wiederaufgebaut. Ecce-homo-Darstellung Johann Evangelist Holzers um 1736. Aus verkehrsplanerischen Gründen 1874 abgebrochen.
Klinkerberg und Klinkertorplatz (1879, Stadtjägerviertel, Amtlicher Stadtplan I 8), Klinkertorstraße (historisch, offiziell 1938, Georgs- und Kreuzviertel, Amtlicher Stadtplan I 8).
R. Hoffmann, Die Tore und Befestigungen der Stadt Augsburg, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg 13 (1886), 30 f.; Josef Mančal, Augsburg in alten Ansichten, 1983, 2; Hermann Kießling / Ulrich Lohrmann, Türme, Tore, Bastionen, 1987, 60-62.
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