Vor 1885 von Jean Keller für den Fabrikanten Johannes Haag im repräsentativen Neurenaissance-Stil errichtete Direktorenvilla. Der ursprünglich mit Bellevue (Gitter jetzt teilweise im Garten) und Wintergarten versehene Ziegelbau ist mit rotem und gelbem fränkischen Sandstein versehen, einer für Augsburg untypischen Fassadengestaltung. Die auf T-förmigem Grundriss erbaute Villa lag ursprünglich in einer großflächigen Parkanlage zwischen Hanrei- und Fichtelbach, die mit Weiher, Bäumen und Wegen landschaftlich gestaltet war und zum Ensemble der Haagschen Röhrenfabrik gehörte.
Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 266-268.
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