Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH

(WBG, Rosenaustraße 54)

Von: Dr. Heinz Münzenrieder (Stand: 28.8.2009)

  • 1927 Aufnahme des Geschäftsbetriebs als Tochterunternehmen der Stadt Augsburg. Organ der kommunalen Wohnungspolitik mit einem Bestand von 10.000 Wohnungen im gesamten Stadtgebiet. Hauptaufgabe der WBG ist die Gewährleistung einer sozial ausgewogenen Wohnraumstruktur. Neben dem Bau und der Bewirtschaftung von Wohnungen stehen heute die bauliche Revitalisierung und das sogenannte soziale Quartiermanagement mit im Vordergrund. Die entstandenen Wohnanlagen sind stadtentwicklungsbezogen bedeutsam und prägen einzelne Stadtteile. So wurden schon bis Ende der 1920er Jahre etwa der Eschen-, Richard-Wagner-, Richard-Strauss-, Zeppelin-, Schubert- und der Ulmenhof konzipiert. Anfang der 1930er Jahre sind im modernen Bauhausstil die Anlagen Lessing- und Schuberthof II entstanden. Ab Mitte der 1930er Jahre die Siedlung des Volkes, die Bärenkeller-Siedlung sowie Anlagen in Lechhausen und im Hochfeld. In den Jahren nach 1970 engagierte sich die WBG insbesondere im Bereich der vielgeschossigen Trabantenstadt „Alter Flugplatz“ bzw. Universitätsviertel. Verdienste um die Altstadtsanierung. Derzeit ist die Gesellschaft auch mit der städtebaulichen Entwicklung der vormaligen Kasernenareale im Westen der Stadt sowie der energetischen Erneuerung des Bestandes befasst. Große Anstrengungen erfordert die demographisch bedingte Anpassung der Wohnformen (z. B. barrierefreie, alten- oder behindertengerechte Gestaltung). Zur Durchführung von Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen bedient sich die WBG eines speziellen Tochterunternehmens, der 1996 gegründeten Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH.

WBG Augsburg. 75 Jahre kommunales Bauen, 2002.



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