Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Wolfhard

von Roth, † 13.1.1302 Augsburg, Bischof von Augsburg 1288-1302

Von: Prof. Dr. Georg Kreuzer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Entstammte dem edelfreien Geschlecht derer von Roth (bei Illertissen), Bruder von Abt Dietrich von St. Ulrich und Afra. Ab 1256 Domkanoniker, seit 1286 Dompropst in Augsburg. Seit 1278 Propst des Chorherrenstifts Wiesensteig. 1285 Administrator von St. Ulrich und Afra. Sanierte als geschickter Wirtschafter die Finanzen des Hochstifts. Konnte die kriegerischen Auseinandersetzungen mit Herzog Rudolf von Bayern (1296/97) durch einen günstigen Friedensschluss beenden. Seine besondere Fürsorge galt dem Dominikanerinnenkloster St. Margareth. Im Dom beigesetzt, wo noch heute sein imposantes Grabmal zu sehen ist.

Friedrich Zoepfl, Das Bistum Augsburg und seine Bischöfe im Mittelalter, 1955, 227-242; Volker Liedke, Die Augsburger Sepulkralskulptur der Spätgotik 1, 1979, 12 f.; Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon 6, 21987, 356-358.

Wolfhard von Roth (Grabmal, Dom)



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