Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Widenmann

(Widemann)

Von: Ute Ecker-Offenhäußer / Edith Findel (Stand: 18.1.2012)

  • 1) Barbara, 18. Jahrhundert, Hebamme. Zunächst in Friedberg tätig, 1729 Zulassung als freie Hebamme, 1734 Vorsteherin der Hebammen in Augsburg. 1735 erschien in Augsburg ein von ihr verfasstes Lehrbuch für angehende Hebammen (’Kurtze, jedoch hinlängliche und gründliche Anweisung christlicher Hebammen’, 1735, <sup>2</sup>1738). Lehnte sich inhaltlich stark an Justine Siegemund an, deren Geburtshilfelehrbuch damals wegweisend war. Ehefrau von 2).
  • 2) Franz, 18. Jahrhundert, Chirurg. 1728 als Chirurg in Friedberg tätig. 1739 Stadt-, Augen- (Oculist), Schnitt- und Wundarzt in Augsburg. Sein Arbeitsgebiet erstreckte sich von einfachen Operationen bis hin zu Bruch- und Steinschnitt, Geburtshilfe und Starstich. Hielt in Augsburg öffentliche Vorträge für Bader und Barbiere. Seit 1719 veröffentlichte er mehrere medizinisch-chirurgische Fachschriften, darunter das ’Collegium chirurgicum über die Bandagen [...]’, das mehrere Auflagen erlebte.

Walter Schönfeld, Frauen in der abendländischen Heilkunde, 1947, 111; Augsburger Frauenlexikon, 2006, 167 f.



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