Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Wertachkanäle

Von: Prof. Dipl.-Ing. Wilhelm Ruckdeschel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1) Rechter Wertachanstich. Fabrikkanal-Wertachkanal-Holzbach-Senkelbach (heute 16 m3/s). Ein erster, 1589 erfolgter Anstich der Wertach bei Pfersee zur Füllung des ausgetrockneten Bettes der Singold fließt zunächst als Holzbach, im weiteren Verlauf als Senkelbach nahe der Wolfzahnau in die Wertach zurück; 1884 Wertachanstich bei Göggingen als Fabrikkanal für die Zwirn- und Nähfadenfabrik Göggingen (Ackermann); 1920 Verbindung beider Wertachkanäle durch den sogenannten Wertachkanal zum Betrieb des für die Energieversorgung der Augsburger Straßenbahn errichteten Kraftwerks an der Schießstättenstraße.
  • 2) Linker Wertachanstich. Pferseer Mühlbach-Hettenbach (heute 2 m3/s). Alter Mühlbach und Vorfluter für Oberhausen; betreibt Kleinkraftwerke verschiedener Augsburger Unternehmen und fließt bei Oberhausen in die Wertach zurück.

Franz Joseph Kollmann, Die Wasserwerke von Augsburg, 1850; Anton Werner, Die Wasserkräfte der Stadt Augsburg, 1905.



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