Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Wertachbrucker Tor

(Wertachbrucker-Tor-Straße 14)

Von: Dr. Josef Mančal (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Zu einer bestehenden Wertachbrücke, über die der Verkehr nach Ulm und Donauwörth floss und bei der eine Zollstelle bestand, wurde im 14. Jahrhundert ein Tor gebaut, das im Stadtplan von Jörg Seld (1521) erkennbar, 1602 aber nicht mehr nachweisbar ist und das die Bezeichnung 'Äußeres Wertachbrucker Tor' trug. Ab 1370 Neubau eines Turmes samt Brücke an der Stelle des heutigen Wertachbrucker Tors; 1402/03 von Meister 'Chuonrat' bemalt; bis 1404 urkundlich als 'Roter Turm', bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts als 'Rotes Tor', von 1436 an auch als Wertachbrucker Tor bezeichnet. 1605 Umbau durch Elias Holl, Erhöhung um zwei Geschosse. Am 10.10.1805 zog Napoleon durch dieses Tor in Augsburg ein. Um 1875 Aufschüttung des Stadtgrabens vor dem Wertachbrucker Tor. 1988/89 Instandsetzung.
  • Wertachbrucker-Tor-Straße (1938, Georgs- und Kreuzviertel, Amtlicher Stadtplan I 8) unter Einschluss der früheren Wertachbrucker Gasse.

Robert Hoffmann, Die Tore und Befestigungen der Stadt Augsburg, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg 13 (1886), 32 f.; Josef Mančal, Augsburg in alten Ansichten, 1983, 4; Hermann Kießling / Ulrich Lohrmann, Türme, Tore, Bastionen, 1987, 98-108; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 472 f.

Wertachbrucker Tor damals...

... und heute



Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge und Ergänzungen zu den einzelnen Artikeln. Allerdings behalten wir uns das Recht vor, ungemessene Kommentare zu ignorieren. Gerne können Sie auch direkt per eMail Kontakt mit uns aufnehmen.

Kommentar zu diesem Artikel verfassen

Name:
Email:

Kommentar:
Bitte abgebildeten Sicherheitscode eingeben:


 



Wißner-Verlag Tel. 0821/25989-0