Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Werner

Georg, * 12.3.1894 Donauwörth, † 7.6.1964 Augsburg, Architekt, Stadtbaurat

Von: Dr. Hermann Kießling (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Gymnasium bei St. Stephan, Studium an der TH München (Diplom 1920). 1914/18 Kriegsteilnahme. 1923 Regierungsbaumeister bei der Oberpostdirektion München, 1926 Hochbaureferent bei der Oberpostdirektion Augsburg. Mitarbeit am Telegraphenamt (1924/26), außerdem: Kraftwagenhalle Blumen- und Stadtjägerstraße (1927), Postämter Gögginger Straße 57 (1927), Neuburger Straße 36 (1928), Ulmerstraße 23c (1930) und Bürgermeister-Aurnhammer-Straße 9/11 (1931). 1935 Versetzung nach Berlin. 1938 Ministerialrat, bis 1945 Chefarchitekt und Leiter der Abteilung Hochbau der Reichspost. Nach Kriegsgefangenschaft Architekt in München. Schuf als Augsburger Stadtbaurat (1948-1951) die Grundlagen für den Wiederaufbau. Plante die große Ost-West-Durchbruchstraße und erste Neubauten nach dem Krieg (Goethe-Schule, Lechhausen, Wohnbauten am Jakobertor, Altenheim bei St. Margareth). Seit 1951 Ordinarius an der TH München, zuletzt Inhaber des Lehrstuhls für Städtebau. 1959 Großes Bundesverdienstkreuz. Mitglied des Landesbaukunstausschusses und der Akademie für Städtebau.

Augsburger Alllgemeine, 9.6.1964; Hermann Kießling, Der Durchbruch der Bürgermeister-Fischer-Straße in Augsburg, 1975, 98 f., 128; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994.



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