Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Werkkunstschule

Von: Ulrich Kirstein / Günther Grünsteudel (Stand: 24.9.2009)

  • Nachfolgeinstitution der Reichsstädtischen Kunstakademie bzw. von deren Nachfolger, der 1820 gegründeten Königlichen Höheren Kunstschule, die 1835 in die Polytechnische Schule integriert wurde, und der Städtischen Höheren Kunstschule, die ihren Standort seit 1906 in der 1944 zerstörten Hallschule hatte. 1946 von Direktor Georg Meyer zusammen mit Eugen Nerdinger und Hermann Rothballer als selbstständige Einrichtung wiedereröffnet, wurde sie in den 1950er Jahren zur offiziell anerkannten Werkkunstschule ausgebaut (Name amtlich genehmigt am 1.10.1960). Die Werkkunstschule umfasste einen einsemestrigen Vorkurs nach Vorbild des Dessauer Bauhauses und war in vier Fachklassen untergliedert: Gebrauchsgraphik (Nerdinger), Mustergestaltung (Hilde Spengler), Schaufenster- und Ausstellungsgestaltung (Gottfried Moosdorf) und Angewandte Malerei (Georg Wirnharter). Daneben wurden Meister- und Abendkurse angeboten. Seit 1971 als Fachbereich Gestaltung Bestandteil der Fachhochschule (heute Hochschule für Angewandte Wissenschaften).

Eugen Nerdinger / Lisa Beck, 300 Jahre Schule für Gestaltung in Augsburg, 1987; Schreiben, Drucken, Lehren, 1992, 12-15.



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