Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Weizzinger

(Wissinger), Patrizierfamilie

Von: Dr. Peter Geffcken (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1288-1333 in Augsburg nachweisbar. Entgegen der Literatur kann ein verwandtschaftlicher Zusammenhang mit der Ministerialenfamilie 'von Weizzinger' (Weisingen Lkr. Dillingen) auf Grund des abweichenden Wappens und fehlender rechtlicher Interaktion ausgeschlossen werden. Heinrich (I, † 1312/21) lässt sich ab 1288 als Augsburger Bürger fassen. 1298 und 1305 wurde er zum Stadtpfleger gewählt, 1301 amtierte er als Baumeister. Neben der mit dem Stadtpfleger Konrad Herwart (II) verheirateten Tochter Anna hatte er einen Sohn Heinrich (II, † 1325/33), der 1324/25 als Ratsherr bezeugt ist. Massive Güterverkäufe weisen in den 1320er Jahren auf wirtschaftliche Schwierigkeiten hin. Mit dessen Sohn Johann († nach 1333) verschwindet die Familie aus den Augsburger Quellen.

K. Sieber, Die Anfänge des Augsburger Patriziats bis zum Stolzhirsch-Aufstand, Zulassungsarb. München 1968, 105; Helmut Lausser, Die Herren von Grafeneck, in: Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau 94 (1992), 89-99; Fritz Peter Geffcken, Soziale Schichtung in Augsburg 1396-1521, 1995, München Diss. 1983, Anh. 221-226.



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