Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Straßenbeleuchtung

Von: Dr. Josef Mančal (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • In einem Ratsdekret von 1760 wurde eine entsprechende Privatinitiative ausdrücklich unterstützt. Erste Anregung zu einer systematischen Straßenbeleuchtung 1780 durch Johann Heinrich Kaufmann. Bis 1848 Beleuchtung mit Öllaternen. Am 12.12.1848 Einführung der Gasbeleuchtung in Augsburg als zweiter Stadt in Bayern. Das Monopol für die Gaslieferung lag ab 1848 bei der ’Gasbeleuchtungs-Gesellschaft’ und ab 1895 bei der ’Augsburger Gesellschaft für Gasindustrie’. 1907 ging die Gasversorgung in städtische Regie über. 1848: 335, 1873: 908, 1896: 1330 Laternen. 1925, später als in einigen Eingemeindungen, Einführung der elektrischen Straßenbeleuchtung in der Innenstadt. Am 31.3.1935 Betrieb von 2609 Leuchtkörpern mit Gas und 1020 mit Strom (1945: 13 Gas- und 120 Elektroleuchten); 1977 völlige Umstellung auf Elektroleuchten. 1995 insgesamt 19.503 Leuchten an 560 km Straße.

Johann Heinrich Kaufmann, Tabellarische Ausrechnung zu Beleuchtung der Straßen mit Laternen, 1783; Fritz Steinhäußer, Augsburg in kunstgeschichtlicher, baulicher und hygienischer Beziehung, 1902, 60 f.; Hermann Raff, Die Entwicklung der Straßenbeleuchtung mit Gas in Augsburg von [...] 1848 bis [...] 1907, Diss. Erlangen 1907.



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