Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Straßenbahnzentrale

(Wertachstraße 29)

Von: Prof. Dipl.-Ing. Wilhelm Ruckdeschel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Der 1881 an der Flurstraße in Oberhausen errichtete Betriebshof der Augsburger Pferdebahn wurde nach Umstellung auf elektrischen Betrieb (1898) aufgegeben. Für die elektrische Straßenbahn entstand am Senkelbach ein neuer Betriebshof samt E-Werk. Die einheitlich gestaltete Anlage, ein typisches Beispiel für Industriearchitektur um 1900 (Blankziegelbauten mit Werksteinelementen), wurde 1964 stillgelegt, ist baulich aber weitgehend erhalten: zweigeschossiges Direktionsgebäude mit Mansarddach und Volutengiebeln, Eckerker und Dachgauben mit steilen Helmdächern (niedriger Vorbau von 1935); rückwärts anschließend Maschinenhaus mit hohen Rundbogenfenstern, Kesselhaus und basilikale Wagenhalle.

Albrecht Sappel, Einmal Königsplatz und zurück, 1981, 73-84; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 474 f.



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