Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Stettensche Gärten

Von: Madlen Bregenzer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Der Garten Paul (IV) von Stettens wurde schon Mitte des 17. Jahrhunderts von Hans Georg Krauß d. Ä. in französischem Stil angelegt und später entsprechend dem Zeitgeschmack in eine englische Anlage umgewandelt. Er reichte vom Beginn der Stettenstraße im Westen bis zur Haunstetter Straße im Osten, im Norden wurde er von der Eserwall-, im Süden von der Neidhartstraße begrenzt. Durch Zukäufe Erweiterung des Nutzgartens bis zum Protestantischen Friedhof.
  • Der Garten Albrecht von Stettens (1736-1817) lag an der Ecke Schießgraben- und Frohsinnstraße. Er ging in den Besitz der Familie von Hösslin über, die ihn 1923 wieder verkaufte (Hösslinsches Gartengutpalais). Der Garten reichte ursprünglich bis zur Hermanstraße.
  • Von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1924 war das Anwesen Schaezlerstraße 9 (Schaezlersches Gartengutpalais) im Besitz der Familie von Stetten, die es als Stadthaus und Wohnung für die Söhne, die Augsburger Schulen besuchten, nutzte. Die Familie war damals bereits auf den Landgütern ansässig.

Paul von Stetten, Kunst-, Gewerb- und Handwerksgeschichte der Reichs-Stadt Augsburg, 1779, 26, Karte; Leo Heerwagen, Gartenbau und Gartenkunst in der Stadt Augsburg, 1916, 48; Stetten-Zeitung 1963;



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