Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Stadtmarkt

Von: Franz Schreiber / Günther Grünsteudel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Die schon vor 1900 erhobene Forderung nach einem zentralen Stadtmarkt scheiterte an der Platzfrage, bis mit dem zwischen Fugger- und Annastraße gelegenen, über 10.000 qm großen Gelände der ehemaligen Tabakwarenfabrik Lotzbeck & Cie. ein geeignetes Areal gefunden war. Mit der Eröffnung des Stadtmarktes (anfangs: ’Augsburger Markthallen’) am 8.10.1930 wurden die alten Straßenmärkte aufgehoben. Der Fleischverkauf wurde von der Stadtmetzg hierher verlegt. In die Obergeschosse der Gebäude zogen städtische Dienststellen ein. Nach schwerer Beschädigung 1944 wurde der Stadtmarkt bis 1951 wiederhergestellt. Neben Fleisch- und Käsehalle fest installierte Stände im Freien; auf einem freien Platz im Westen findet ein Bauernmarkt statt. Der Stadtmarkt wird vom städtischen Marktamt verwaltet.

Alt-Augsburg. Bilder einer bayerisch-schwäbischen Stadt, 1988, 92 f.; Franz Häußler, Augsburg 1930-1955, 1993, 16 f., 104.



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