Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Staatsgalerie Augsburg im Schaezlerpalais

(Katharinengasse 9, Eingang: Maximilianstraße 46)

Von: Dr. Gode Krämer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in der ehemaligen Klosterkirche St. Katharina, die bereits kurz nach der Säkularisation als Depot für den Kunstbesitz der Augsburger Klöster diente. Als sich Stimmen mehrten, in Augsburg eine öffentliche Gemäldegalerie einzurichten, fanden erste Ausstellungen im Goldenen Saal und in den Fürstenzimmern des Rathauses statt. Seit ca. 1833 förderte der bayerische Innenminister Fürst Ludwig zu Oettingen-Wallerstein Planungen für eine ständige Gemäldegalerie in Augsburg, als deren Standort am 22.8.1835 St. Katharina bestimmt wurde. Am 12.10.1835 Eröffnung mit etwa 700 Bildern Augsburger und Schwäbischer Kunst der Zeit um 1500. Erster Leiter war der Restaurator Andreas Eigner (1801-1870). Seit der Eröffnung kam es immer wieder zu Änderungen des Ausstellungsbestands, der in Katalogen von 1869, 1899, 1905 und 1912 erfasst ist. 1961/64 wurde das heutige dem Gründungskonzept nahestehende Konzept entwickelt: Schwerpunkte des Bestands bilden Kunstwerke, die aus St. Katharina selbst und aus anderen Augsburger Kirchen stammen oder eng mit Kunst und Geschichte der Stadt verbunden sind. Die Galerie bietet einen nirgendwo sonst in ähnlicher Vollständigkeit zu erlangenden Überblick über die Augsburger und die angrenzende schwäbische Kunst um 1500. Zur Realisierung dieses Konzepts wurden neben den dominierenden Beständen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die auch für die Verwaltung der Staatsgalerie zuständig sind, Leihgaben der Stadt und privater Leihgeber einbezogen.

Altdeutsche Gemälde (Katalog), 31988; G. Goldberg, 150 Jahre Staatsgalerie Augsburg in der ehemaligen Katharinenkirche, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 79 (1985), 211 ff.; Museen in Bayern, 21997, 34.



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