Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Singold

Von: Prof. Dr. Hans Frei (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Das Ursprungsgebiet der Singold liegt südlich des Marktes Waal (Landkreis Ostallgäu). Der Wiesenbach verläuft ab Schwabmünchen am westlichen Rand der breiten Wertachebene. Längere Abschnitte wurden 1915-1935 begradigt. Bei einer Gesamtlänge von 47 km beträgt die Flussstrecke im Stadtgebiet 6,2 km, die mittlere Wassermenge 2,4 m3/s. Heute mündet die Singold bei Göggingen in den Fabrikkanal von Ackermann, der von der Wertach abgeleitet wird (Wertachkanäle). Er heißt ab Langenmantelstraße Senkelbach, weil er vermutlich im ehemaligen Flussbett der Singold (mundartlich Senkel, Sinkel) fließt, wie es bis 1688 bestand.
  • Singoldstraße (1955, Lechhausen-Ost, Amtlicher Stadtplan N 7/8); An der Sinkel (1973, Inningen, Amtlicher Stadtplan G 13/14; zuvor: Singoldstraße), parallel zur Singold verlaufend.

Hans Eberlein / Hermann Endrös, Grundriß der Heimatkunde des Landkreises Augsburg, 1969, 20 f.; Herbert Schäfer, Bobingen, 1975, 63 ff.; Hans Frei, Bobingen, Naturraum und Landschaft, in: Bobingen und seine Geschichte, 1994, 8-11.



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