Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Senkelbach

Von: Prof. Dipl.-Ing. Wilhelm Ruckdeschel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Ein erster, vom Rat veranlasster Graben durch die Rosenau, in den die Singold (mundartlich: Sinkel, Senkel) eingeleitet wurde, ist um 1450 belegt. 1589 errichtete die Stadt nach Trockenfall des Singoldbettes nahe Pfersee ein Stauwehr in der Wertach. Der dort rechtsseitig abgeleitete Senkelbach, der in der Wolfzahnau wieder in die Wertach mündet, heißt im oberen Teil wegen der hier früher betriebenen Holzflößerei Holzbach. Heute nördlicher Teil (3 km) des vom Wertach-Ablass bei Göggingen (1884) rechtsseitig abgeleiteten Kanalzuges Fabrikkanal-Wertachkanal-Holzbach-Senkelbach (Wertachkanäle). Wichtiger Energieträger (18 m3/s), was sich seit dem 19. Jahrhundert zahlreiche Industriebetriebe zunutze machten; heute z. T. Klein-Elektrokraftwerke.
  • Senkelbachstraße (1879, Stadtjägerviertel, Amtlicher Stadtplan I 8).

Franz Joseph Kollmann, Die Wasserwerke von Augsburg, 1850, 98-103; Anton Werner, Die Wasserkräfte der Stadt Augsburg, 1905, 118-123.

Senkelbach (Foto: Peter Bögl)



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