Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schwarz

Hans, * um 1492 Augsburg, † nach 1532, Medailleur, Kleinplastiker

Von: Ulrich Kirstein (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Schüler von Stefan Schwarz, 1512-1518 Wanderschaft durch Süddeutschland und Kontakt zur Donauschule, 1519/20 in Nürnberg, dort der Stadt verwiesen. 1527 in Polen und Dänemark, 1532 in Paris. Nach einer Reise in die Niederlande verlieren sich seine Spuren. Gilt als Begründer der deutschen Bildnismedaille, leitete die Blüte der Augsburger Medaillenkunst ein. 136 Bildnismedaillen, deren Modeln er in Holz schnitzte, sind erhalten; sein berühmtestes Werk ist das Porträt Albrecht Dürers (heute: Herzog-Anton-Ulrich-Museum Braunschweig). Schwarz werden in jüngster Zeit auch eine Reihe von Kleinplastiken zugeschrieben, wie z. B. die Schreinfiguren und Engelknaben aus der Liebfrauenkirche Ingolstadt.

Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler 30, 1936, 362; Leonard S. Forrer, Biographical dictionary of medallists 5, 1912, 412-425, 8, 1930, 255-265; Peter Volz, Conrad Peutinger und das Entstehen der deutschen Medaillensitte zu Augsburg 1518, Diss. Heidelberg 1972; Alfred Schädler, Zum Werk des Augsburger Bildschnitzers Hans Schwarz, in: Pinxit, sculpsit, fecit. Festschrift für Bruno Bushart, 1994, 59-70.

Hans Schwarz: Medallie "Der Tod und das Mädchen"



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