Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schwäbische Forschungsgemeinschaft e.V.

(SFG, Eichleitnerstraße 30 )

Von: Redaktion (Stand: 4.3.2011)

  • Die SFG wurde am 18.10.1949 im Schaezler-Palais als selbstständige Einrichtung der Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gegründet. Der damalige Vorsitzende der Kommission, Max Spindler, überreichte den 22 Gründungsmitgliedern Urkunden über ihre Mitgliedschaft. Dem ersten Vorstand gehörten Götz Frhr. von Pölnitz (Fugger-Archivar, wissenschaftlicher Vorstand bis 1960), Friedrich Zoepfl (Bistumshistoriker), Alfred Weitnauer (Bezirksheimatpfleger) und Eduard Nübling (Stadtschulrat, geschäftsführender Vorstand bis 1979) an. Seit 1980 arbeitet die SFG eng mit dem Lehrstuhl für Bayerische bzw. Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte an der Universität Augsburg zusammen. Auch nach der rechtlichen Verselbständigung der SFG (e.V.) 1993 enge inhaltliche Verbundenheit mit der Kommission für Bayerische Landesgeschichte, was seitens der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und des Wissenschaftsministeriums durch die Einrichtung einer eigenen 'Schwäbischen Forschungsstelle Augsburg der Kommission für Bayerische Landesgeschichte' zum Ausdruck gebracht wurde. Der 1. Vorsitzende der SFG ist zugleich Leiter der Schwäbischen Forschungsstelle der Kommission. Die Zahl der Mitglieder der SFG beträgt laut Satzung höchstens 30 Personen, wobei Mitglieder, die älter als 70 Jahre sind, und solche, die ihren Wohnsitz außerhalb Bayerns oder des schwäbisch-alemannischen Raumes haben, nicht eingerechnet werden. Derzeit zählt die SFG insgesamt 57 Mitglieder aus den Fachrichtungen Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie, Denkmalpflege, Geographie, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft und Volkskunde. 1989-1999 unterhielt sie eine Forschungsstelle für Auswanderungsgeschichte. Des weiteren betreibt sie einen Eigenverlag mit Archiv. Aufgabe der SFG ist laut Satzung 'die planmäßige wissenschaftliche Erforschung und Bearbeitung der Geschichte und Landeskunde Bayerisch-Schwabens und die Veröffentlichung entsprechender Quellen und Forschungsergebnisse'. Zur Erfüllung dieser Aufgabe betraut sie geeignete Fachleute und sorgt für die Herausgabe der Arbeitsergebnisse in ihren insgesamt 11 Publikationsreihen. Daneben gibt sie zusammen mit der Schwäbischen Forschungsstelle Augsburg der Kommission für Bayerische Landesgeschichte den 'Historischen Atlas von Bayerisch-Schwaben' heraus.

Eduard Nübling, 20 Jahre Schwäbische Forschungsgemeinschaft, in: Schwäbische Blätter 21 (1970), 1-37.



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