Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schwabhof

(Zedlitzstraße 16)

Von: Dr. Peter Stoll / Redaktion (Stand: 12.12.2011)

  • Der zunächst als ’Zum oberen Bauer im Lechfeld’ bekannte Gutshof wurde 1805 von Andreas Schweyer erworben und in der Folgezeit ’Zum schwäbischen Bauer’, ’Schwäbischer Hof’ und schließlich Schwabhof genannt. Der unter der Familie Schweyer bis 1867 erheblich erweiterte Grundbesitz nahm zuletzt fast 1/5 der Friedbergerau (Hochzoll) ein. 1901 erwarb der auch als Literat (u. a. Erzählungen, Reiseberichte, Libretti) hervorgetretene königlich bayerische Kämmerer und sächsische Oberstleutnant Dietz Friedrich Wilhelm Freiherr von Zedlitz und Neukirch († 1913) den Schwabhof und ließ die Anlage in barockisierenden Formen zum Schlossgut umbauen. Seit 1937 ist Gut Schwabhof im Besitz der Familie Empl.

H. Wiesinger, Die Geschichte des Schloßgutes Schwabhof im Lechfeld, in: Friedberger Heimatblätter 8 (1936), 29 ff.; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 474; Homepage (www.gut-schwabhof.de).



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