Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schnurbeinhaus

(Ludwigstraße 15, Theaterstraße 4)

Von: Dr. Michaela Schmölz-Häberlein (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Das Anwesen Lit. D 189/196 mit einer Tiefe von 60 m beherbergt einen dreigeschossigen Hauptbau mit Rückgebäude und langgestrecktem Innenhof mit zwei Abseiten, die nördliche zweigeschossig mit Arkadengängen. Das vermutlich Ende des 16. Jahrhunderts erbaute Haus wurde Ende des 18. Jahrhunderts klassizistisch umgestaltet. Renaissance-Wandbrunnen aus Salzburger Marmor, im Rückgebäude (Feststube) Renaissance-Kamin, im klassizistisch umgestalteten Vorderhaus klassizistischer Kamin und Wandbilder mit Szenen aus der griechischen Mythologie. Der seit der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts im Besitz der Familie Schnurbein befindliche Gebäudekomplex geht in seinen Dimensionen weit über ein Bürgerhaus hinaus und entspricht in seiner Gestaltung eher einem adeligen Stadthaus.

Bruno Bushart, Kunst und Stadtbild, in: Geschichte der Stadt Augsburg von der Römerzeit bis zur Gegenwart, 21985, 491; Robert Pfaud, Das Bürgerhaus in Augsburg, 1976.

Schnurbeinsches Gartenhaus vor dem Gögginger Tor



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