Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schmuzer

Matthias (II, auch Schmutzer), getauft 24.2.1636 Wessobrunn, † Herbst 1686 Augsburg, Stuckateur

Von: Dr. Uwe Gerd Schatz / Ulrich Kirstein (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Sohn von Matthias (I), Ausbildung beim Vater. Wichtiger frühbarocker Vertreter der neben Zimmermann und Feichtmayr bedeutendsten Wessobrunner Stuckatorenfamilie. Seit 1664 Bürger in Augsburg. Hauptwerke: Reichsabtei Ochsenhausen (1660/64), Stiftskirche Ellwangen (1661), Wallfahrtskirche Maria Birnbaum (1664/66), Stadtpfarrkirche Pfaffenhofen/Ilm (1671/72), Pfarrkirche (1680/83) und Neues Schloss (1682/83) Oettingen. Werke in Augsburg: Stuck an der Flachkuppel im nördlichen Wasserturm am Roten Tor (1682), zwei Stuckmarmorsäulen an der Empore in St. Anna (südliches Seitenschiff, 1686); außerdem (nicht erhalten) Stuck im Kreuzgang von St. Ulrich und Afra und im Prä­latenbau von Heilig Kreuz (1686 noch begonnen).

Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler 30, 1936, 181-183; M. Hartig, Augsburger Kunst, 1922, 61-71; Bruno Bushart, Kunst und Stadtbild, in: Geschichte der Stadt Augsburg von der Römerzeit bis zur Gegenwart, 21985, 490-504; Hugo Schnell / Uta Schedler, Lexikon der Wessobrunner Künstler und Handwerker, 1988, 263-266.



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