Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schmidsche Buchhandlung

(Katharinengasse 13)

Von: Dr. Paul Hoser / Günther Grünsteudel (Stand: 28.11.2012)

  • 1771 heiratete Johann Balthasar Schmid (* 1750 Kempten ?, † vor Oktober 1841 Augsburg) Maria Franziska Tiefenbrunner aus Mittenwald, die bis dahin in der 1740 gegründeten Buchhandlung der Witwe Joseph Endeles, Maria Magdalena, gearbeitet hatte, welche Schmid vermutlich erwarb; Verlagsaktivitäten seit 1780. Nach Schmids Tod wechselnde Besitzer unter Beibehaltung des Firmennamens: 1841 Friedrich Carl Kremer († 11.5.1856), 1858 dessen Schwiegersohn Karl Alphons Manz etc. Seit 1855 waren Sortiment und Verlag organisatorisch getrennt; Letzterer brachte u. a. Bücher von Sebastian Kneipp und Ludwig Ganghofer sowie jahrzehntelang das Augsburger Diözesan-Gebetbuch ’Laudate’ heraus. Im 20. Jahrhundert war die Buchhandlung zunächst im Besitz des Kösel-Verlags und dann der Familie Hailer. Nach Kriegszerstörung 1944 wurde sie 1948 wiedereröffnet. Eigentümer seit 1.7.1992 Bernd Maximilian Perlinger. Im Oktober 2011 Umzug von der Maximilianstraße 43 in die Katharinengasse 13.

Alte Firmen der Stadt und der Wirtschaftsregion Augsburg, 1993, 248; Augsburger Buchdruck und Verlagswesen, 1997, 1294 f.



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