Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schmid

Heinrich Kaspar, * 11.9.1874 Landau/Isar, † 8.1.1953 München, Komponist

Von: Günther Grünsteudel (Stand: 25.8.2009)

  • Sohn eines Lehrers. Erster musikalischer Unterricht beim Vater. 1884-1889 Regensburger Domspatz, dann Gymnasium in Straubing. Bis 1903 Ausbildung an der Akademie der Tonkunst in München, dort ab 1905 Dozent für Klavier und Komposition (1919 Professor). Konzertreisen durch Österreich, Skandinavien und Russland. 1921 Direktor des Konservatoriums in Karlsruhe, 1924-1932 der Augsburger Musikschule (1926 Konservatorium; Leopold-Mozart-Zentrum). 1933 Vorsitzender des Münchener Tonkünstlervereins. Widmete sich ab 1932 ganz seinem kompositorischen Schaffen und lebte, zuletzt erblindet, in Geiselbullach bei München. Vertreter der Münchner Schule (Ludwig Thuille); schuf in erster Linie Vokal- und Kammermusik. In seinem Schaffen bildet die altbayerische Volksmusik eine wesentliche Komponente. Vetter Arthur Piechlers.

Riemann Musik-Lexikon, Personenteil 2, 1961, 611; Die Musik in Geschichte und Gegenwart 11, 1963, 1847 f.; F. Längin, Begegnungen mit Heinrich Kaspar Schmid, in: Musik in Bayern 30 (1985), 19-26; The New Grove Dictionary of Music and Musicians 22, 22001, 532; Heinrich Kaspar Schmid, 2004.

Heinrich Kaspar Schmid



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