Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Schmid

Ernst Fritz, * 7.3.1904 Tübingen, † 20.1.1960 Augsburg, Musikwissenschaftler

Von: Günther Grünsteudel / Dr. Josef Mančal (Stand: 25.8.2009)

  • Sohn des Gräzisten Wilhelm Schmid und Enkel des Tübinger Universitätsmusikdirektors Emil Kauffmann. Studierte 1924-1927 an der Akademie der Tonkunst in München (Violine, Viola, Viola d’amore) und 1927-1929 Musikwissenschaft in Freiburg/Br., Tübingen und Wien (Dr. phil. Tübingen 1929). Habilitation 1934 in Graz. 1935 außerordentlicher Professor und Universitätsmusikdirektor in Tübingen; 1937 erzwungener Verzicht auf die Anstellung. Lebte seit 1939 in Augsburg. 1940-1945 Militärdienst. 1949 Übersiedelung nach Ottobeuren; kehrte über Gersthofen 1957 nach Augsburg zurück. Gründer und 1951-1957 erster Präsident der Deutschen Mozartgesellschaft, seit 1954 Editionsleiter der Neuen Mozart-Ausgabe, seit 1950 Mitarbeiter an der Haydn-Gesamtausgabe; diese beiden Komponisten standen im Mittelpunkt seiner Forschungstätigkeit. Wichtige Beiträge zur schwäbischen Mozartforschung. Auf seine Anregung hin wurde das Augsburger Konservatorium in Leopold-Mozart-Konservatorium umbenannt (Leopold-Mozart-Zentrum).

Kürschners deutscher Musiker-Kalender, 1954, 1159 f.; In memoriam Ernst Fritz Schmid, 1961; Heinz Friedrich Deininger, In memoriam Dr. Ernst Fritz Schmid, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 62/63 (1962), 547-554; Franz Krautwurst / Wolfgang Zorn, Bibliographie des Schrifttums zur Musikgeschichte der Stadt Augsburg, 1989; Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Personenteil 14, 22005, 1433 f.



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