Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Rueplin

(Ruppelin), Patrizierfamilie

Von: Dr. Peter Geffcken (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1293-1368 in Augsburg nachweisbar. Die Rueplin wanderten wohl im ausgehenden 13. Jahrhundert aus Donauwörth zu. Schon der 1293 im Rechnungsbuch des bayerischen Vitztumamtes aufscheinende ’Rueplino de Werde’ lässt sich als Bürger erschließen, da er in einer Gruppe Augsburger Gläubiger genannt wird, und ist vermutlich identisch mit dem im gleichen Jahr bezeugten Heinrich (I, † nach 1313), der 1300 als Besitzer eines Steinhauses aufscheint und 1312 zum Stadtpfleger gewählt wurde. Enge Verwandte (Geschwister?) waren der 1300 erwähnte Konrad und Agnes Rueplin, die Ehefrau des Stadtpflegers Konrad (II) Minner. Auch Heinrich (II, † 1352/55) ist 1352 als Ratsherr bezeugt. Nach seinem Tod erscheinen als Bewohner des Hauses die Töchter, 1364/68 auch deren Bruder. Nicht einzuordnen ist ein Rueplin, der 1362-1377 im Steuerviertel ’Bächin Eigenschaft’ genannt wird. Als Angehörige des Patriziats sind die Rueplin nach 1368 nicht mehr bezeugt.

E. Oefele, Rechnungsbuch des oberen Vicedomamtes Herzog Ludwigs des Strengen 1291-1294, in: Oberbayerisches Archiv 26 (1865/66), 313; Fritz Peter Geffcken, Soziale Schichtung in Augsburg 1396-1521, 1995, München Diss. 1983, Anh. 221-230.



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