Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Röhrer

Sigmund, * 21.4.1861 Vachendorf bei Traunstein, † 26.3.1929 München, Kunstsammler

Von: Dr. Gode Krämer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Schulzeit in der Benediktinerabtei Kremsmünster. Jura- und Philosophiestudium in München. Auch als Maler tätig. Seine frühe Sammeltä­tigkeit hatte noch kein abgegrenztes Ziel; erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann er sich auf Werke deutscher Kunst des 18. Jahrhunderts zu spezialisieren. Stiftungen an das Münchner Nationalmuseum und die Alte Pinakothek in München erbrachten ihm den Titel eines Hofrats. 1924 überließ er der Stadt Augsburg gegen eine Leibrente ca. 1000 Objekte (Handzeichnungen, Ölskizzen, Bilder, Bozetti, Plastiken), die bis dahin in seiner Villa am Ammersee aufbewahrt worden waren. Die 1925 als Ganzes in St. Magdalena ausgestellte Hofrat-Röhrer-Sammlung wurde 1926 durch einen Katalog erschlossen. Als Teil der Kunstsammlungen und Museen Augsburg wesentlicher Bestandteil der Deutschen Barockgalerie, der Graphischen Sammlung und der Skulpturensammlung.
  • Hofrat-Röhrer-Straße (1959, Spickel, Amtlicher Stadtplan K, L 10).

Die Sammlung Hofrat Sigmund Röhrer im Besitz der Stadt Augsburg, 1926.

Sigmund Röhrer



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