Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Proviantbach

Von: Prof. Dipl.-Ing. Wilhelm Ruckdeschel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Östliche Kanalstrecke (Lechkanäle) nach Teilung des Herrenbachs an der 1840 erbauten Geisbergschleuse (Reichenberger Straße). Benennung nach seiner früheren Hauptbestimmung, dem Transport von Handelswaren und Holz (’Proviant’) mittels Flößen (Flößerei). Wichtiger Energieträger (nach 1840: 7,5 m3/s; heute: 11,5/ 17,9 m3/s), was sich seit dem 19. Jahrhundert zahlreiche Industriebetriebe zunutze machten; heute z. T. Klein-Elektrokraftwerke. Der 4,4 km lange Proviantbach mündet heute in der Wolfzahnau in den Stadtbach.
  • Proviantbachstraße (1879, Stadtbezirk Am Schäfflerbach, Amtlicher Stadtplan L 8/9).

Franz Joseph Kollmann, Die Wasserwerke von Augsburg, 1850, 48; Anton Werner, Die Wasserkräfte der Stadt Augsburg, 1905, 113-117.



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