Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Prinz

Unternehmer- und Stifterfamilie

Von: Prof. Dr. Wolfgang Wüst / Günther Grünsteudel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Der aus Heidenheim/Brenz zugewanderte Färber Samuel Friedrich Prinz (* 9.9. 1809, † 23.4.1870 Augsburg) gründete 1837 in Lechhausen eine Bleicherei und Färberei (Prinz-Textildruck GmbH). Seine drei Söhne Heinrich, Friedrich August und Julius Albert setzten jeweils die Stadt Augsburg als Universalerbin ein: Heinrich († 31.3.1895 Augsburg), der die väterliche Firma weiterführte, stiftete 112.682 Mark zur Verschönerung des Stadtgartens und zur Errichtung eines Gesellschaftshauses, Friedrich Augusts (* 3.12.1840 Augsburg, † 27.2.1914 Augsburg) Vermögen sollte der Verschönerung der Stadt zugute kommen, Julius Albert (* 26.12.1845 Augsburg, † 20.12.1911 München), bis 1898 Teilhaber der Kunsthandlung Wimmer & Cie. in München, hinterließ 106.906 Mark zu wohltätigen Zwecken; 1912 gründete der Magistrat hieraus den ’Julius Prinz’schen Wohltätigkeitsfonds’, dessen Renten zur Beschaffung von Freiwohnungen für alte und bedürftige Ehepaare dienen sollten.
  • Prinzstraße (Am Schäfflerbach, Wolfram- und Herrenbachviertel, Amtlicher Stadtplan K, L 9).

Anton Werner, Die örtlichen Stiftungen für die Zwecke des Unterrichts und der Wohltätigkeit in der Stadt Augsburg, Ergänzungsheft, 1912, 1, 3, 17, 37; Lechhausen, 1985, 156.



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