Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Priesterseminar St. Hieronymus

(Stauffenbergstraße 8)

Von: Alois Knoller / Dr. Günter Hägele (Stand: 5.5.2010)

  • Der burgartige Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Nähfadenfabrik Schürer wurde 1983-1987 nach Plänen Alexander von Brancas errichtet. Papst Johannes Paul II. benedizierte es auf seiner Pastoralreise durch Deutschland am 4.5.1987; Kirchen- und Altarweihe durch Bischof Stimpfle am 10.5.1987. Künstlerische Ausgestaltung durch die Professoren Henselmann (München), Hillebrand (Köln), Schubert (Berlin) und Carl Denzner (Augsburg). Mit dem Bezug des Neubaus endete das Provisorium im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern, wohin das Seminar nach Gründung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg im Frühjahr 1971 von Dillingen übersiedelt war. Kardinal Otto Truchseß von Waldburg hatte das Collegium S. Hieronymi 1549 in Dillingen im Bemühen um Klerusreform gegründet. 1551 wurde es zur Universität erhoben und 1563 unter Provinzial Petrus Canisius den Jesuiten anvertraut. Bei der Säkularisation 1803 wurde die Universität in ein Lyzeum (Philosophisch-theologische Hochschule) umgewandelt und das Priesterseminar Pfaffenhausen (gegründet 1745) sowie das Priesterhospiz Göggingen (1661) eingegliedert.

Das neue Priesterseminar in Augsburg, 1987; Papst Johannes Paul II. in Deutschland, 1987, 58-61, 73-75; Priesterseminar St. Hieronymus Augsburg, 1990; Priesterausbildungsstätten der deutschsprachigen Länder zwischen Aufklärung und 2. Vatikanischem Konzil, 1994, 28-34; Priesterseminar Augsburg, in: Der Architekt Alexander von Branca, 1996, 30-73; Homepage (www.priesterseminar-augsburg.de).



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