Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Popp

Willibald, * 1653 Rain/Lech, † 1735 Augsburg, Abt von St. Ulrich und Afra 1694-1735

Von: Prof. Dr. Wilhelm Liebhart (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1674 Eintritt in St. Ulrich und Afra, bis 1678 Studium in Dillingen und Rom, dort 1678 Priesterweihe. Übte vor seiner Wahl zum Abt verschiedene Klosterämter aus. 1698 Erhebung der Reliquien der Bischöfe Adalbero, Nidker, Tozzo, Wikterp und der Märtyrerin Digna (Afra). Ließ aus Anlass des 700-jährigen Stiftungsfestes des Klosters (1712) die Basilika restaurieren. Erneuerte weitere Bauten, u. a. in der Herrschaft Haunstetten (St. Georg). Verdienste um die Hebung des wissenschaftlichen Niveaus der Mönche und um die Verteidigung der Reichsunmittelbarkeit des Klosters gegenüber der Reichsstadt. Bewältigte die schwierige Lage während des Spanischen Erbfolgekrieges mit Umsicht.
  • Willibald-Popp-Straße (1975, Haunstetten-Nord, Amtlicher Stadtplan K 13).

Placidus Braun, Geschichte der Kirche und des Stiftes der Heiligen Ulrich und Afra in Augsburg, 1817, 343-349; Sturmius Drexel, Reichsstift und Reichsstadt, 1938; Wilhelm Liebhart, Die Reichsabtei St. Ulrich und Afra zu Augsburg, 1982, 259-264.

Willibald Popp



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