Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Muttergottes-Kapelle

(Poststraße 3)

Von: Ulrich Kirstein (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Wallfahrtskapelle, erbaut aus Anlass der 1606 durch den Augsburger Bischof bestätigten Haunstetter Bruderschaft vom heiligen Fronleichnam. Der heutige Bau geht auf eine Erweiterung von 1740/41, vielleicht durch den Augsburger Maurermeister Johann Paulus, zurück. Fresken von Christoph Thomas Scheffler (1742), Stuckierung durch Ignaz Finsterwalder. Nach der Säkularisation kaufte die Gemeinde die zum Abbruch bestimmte Kirche für 200 Gulden. 1858 wurde die Zwiebel des Giebelreiters durch einen neugotischen Spitzhelm ersetzt (erneuert 1954). Letzte Innenrestaurierung 1985.

Muttergottes-Kapelle Haunstetten, 1985; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 362 f.

Muttergottes-Kapelle



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