Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Münchscher Garten

Von: Redaktion (Stand: 17.11.2011)

  • Im 16. Jahrhundert war der direkt vor dem Gögginger Tor gelegene Garten im Besitz der Familie Rehlinger. Mitte des 18. Jahrhunderts gehörte er - dem Seutterschen Stadtplan von 1743 zufolge (Stadtpläne) - der Familie de Crignis, wobei der Plan eine typische Barockanlage mit zentral gelegenem Springbrunnen zeigt. Nachdem 1757 Christian von Münch d. J. das Anwesen erworben hatte, ließ er es durch Johann Thomas Krauss, der zuvor schon seinen Schlosspark in Aystetten geplant hatte, zu einem der schönsten Rokokogärten Augsburgs ausgestalten. Angrenzend an den Münch'schen Garten lag der Baumgarten der Grafen (ab 1774 Fürsten) von Oettingen-Wallerstein.

Augsburger Allgemeine, 16.1.1985; Gabriele von Trauchburg, Häuser und Gärten Augsburger Patrizier, 2001, 154 f.



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