Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Mozarthaus

(Frauentorstraße 30)

Von: Günther Grünsteudel (Stand: 2.10.2009)

  • Wohn- und Arbeitsstätte Johann Georg Mozarts und Geburtshaus seines Sohnes Leopold. Erste Gedenktafel 1858. Am 27.6.1937 Eröffnung eines Gedenkraums durch Ludwig Wegele. 1939 machte Hasenbräu das Gebäude der Stadt zum Geschenk. Nach vorübergehender Nutzung als Wohnung wurde 1951 hier wieder eine Gedenkstätte eingerichtet, die in der Folge mehrere Umgestaltungen und Erweiterungen erfuhr. Nach Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2005 ist im Mozarthaus seit Januar 2006 eine völlig neu konzipierte Dauerausstellung zu Leben und Werk Leopold Mozarts wie auch zu seiner Familie zu sehen. Viele der Originalexponate stammen aus der Sammlung von Maximilian Zenger. Im Konzertraum steht ein 1952 erworbener Hammerflügel von Johann Andreas Stein aus dem Jahr 1785. Seit 1996 ist das Mozarthaus auch Sitz der Geschäftsstelle der Deutschen Mozartgesellschaft.

Museen in Bayern, 42006, 31 f.; Musikermuseen in Deutschland, 2006, S. 10-11; Martin Kluger, W. A. Mozart und Augsburg, 2007; Susanna und Bernhard Lutzenberger, Hören und Sehen am historischen Ort: das Mozarthaus Augsburg, in: Museum heute (2007), 23-25.



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