Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Moschelhaus

Von: Günther Grünsteudel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Der am Obstmarkt 8 (Lit. D 101) gelegene dreigeschossige, traufseitige Häuserkomplex (zwei Gebäude mit unterschiedlichem Giebelniveau), für den seit dem 1. Viertel des 15. Jahrhunderts Besitzer nachweisbar sind, enthielt um 1770 dekorative Fassadenmalereien von Christian Erhart (1730-1805). 1905 Neubemalung durch August Brandes nach Rekonstruktion der Erstbemalung auf Grundlage von erhaltenen Fragmenten. Gebäudeschäden im Zweiten Weltkrieg (1944); 1965 grundloser Abbruch.

Tilmann Breuer, Die Stadt Augsburg. Kurzinventar, 1958, 90; Robert Pfaud, Das Bürgerhaus in Augsburg, 1976, 113, T 65a; Doris Hascher, Fassadenmalerei in Augsburg vom 16.-18. Jahrhundert, 1996, 445-447.

Moschelhaus



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