Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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St. Michael

(Hermanstraße)

Von: Ulrich Kirstein / Redaktion (Stand: 25.11.2011)

  • Wahrscheinlich nach Plänen von Elias Holl 1603/05 auf dem katholischen Friedhof durch dessen Bruder Esaias als längsovaler Zentralbau errichtet. 1632 durch schwedische Truppen geschleift und 1652 wieder aufgebaut, wurde St. Michael 1703 im Spanischen Erbfolgekrieg erneut zerstört. Wiederaufbau 1708, Weihe am 29.8.1712. Das Deckenfresko, ein Hauptwerk Johann Joseph Anton Hubers, wurde 1944 beschädigt und musste 1951 abgenommen werden (Fragmente im Depot der Städtischen Kunstsammlungen Augsburg; Entwurf: Friedhofsverwaltung). Das Altarblatt des von den Fuggern gestifteten Hochaltars ist vielleicht ein Frühwerk Matthias Kagers, am rechten Seitenaltar eine Beweinung von Joseph Heintz. Außerdem zwei Leinwandbilder Johann Georg Bergmüllers (1719) und Kreuzwegstationen von Huber.

Franz Eugen von Seida und Landensberg, Historisch-statistische Beschreibung aller Kirchen-, Schul-, Erziehungs- und Wohlthätigkeitsanstalten in Augsburg, 1812, 139; Tilmann Breuer, Die Stadt Augsburg. Kurzinventar, 1958, 37 f.; Bernd Roeck, Elias Holl, 1985, 115; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 234-236; Alois Knoller, Katholische Friedhofskirche St. Michael in Augsburg, 2006.



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