Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Merck

Daniel, * 25.11.1657 in Augsburg, † 1./2.12.1713 Augsburg, Violinist, Kantor, Komponist

Von: Günther Grünsteudel (Stand: 15.03.2011)

  • Besuch des Gymnasiums bei St. Anna, Schüler von Tobias Kriegsdorfer. Seit 1678 Kantor an der Barfüßerkirche, seit 1686 auch Instrumentallehrer bei St. Anna. Geschätzter Violinist. 1697-1712 Nachfolger Georg Schmezers als Kantor bei St. Anna. Ein Praeceptorat am Gymnasium übernahm er, da die entsprechende Stelle zunächst wohl noch besetzt war, erst im Jahr 1704. Über die Amtszeit Mercks, der Augsburg vermutlich Zeit seines Lebens nicht verlassen hat, ist kaum etwas bekannt. Sein ‚Compendium musicae instrumentalis chelicae, das ist Kurtzer Begriff Welcher Gestalten die Instrumental-Music auf der Violin, Pratschen, Viola da Gamba; und Baß, gründlich und leicht zu erlernen seye‘ (1695) gilt als älteste deutsche Violinschule.

Ludwig Gerheuser: Jacob Scheiffelhut und seine Instrumentalmusik, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 49 (1933), 21 f.; Franz Krautwurst / Wolfgang Zorn, Bibliographie des Schrifttums zur Musikgeschichte der Stadt Augsburg, 1989; Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Personenteil 12, 22004, 18; Günther Grünsteudel, „Cantate Domino canticum novum“. Zur Geschichte der Musikpflege bei St. Anna, in: St. Anna – eine Kirche und ihre Gemeinde, 2011 [in Vorbereitung].



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