Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Meissner

Hans, * 3.7.1896 Frankfurt/Main, † 14.7.1958 Augsburg, Regisseur, Intendant

Von: Günther Grünsteudel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1914-1919 Schauspielstudium am Hochschen Konservatorium in Frankfurt, dazwischen 1915/17 Kriegsdienst. 1919-1921 Regieassistent und Spielleiter an der Württembergischen Volksbühne, 1921-1923 Spielleiter und stellvertretender Intendant am Frankfurter Künstlertheater, Intendant 1924-1930. 1930-1933 Intendant in Stettin, 1933-1944 Generalintendant der Städtischen Bühnen Frankfurt/Main (Uraufführungen u. a. von Egk, Orff und Hermann Reutter). Nach Internierung 1945-1947 war er 1950-1953 Intendant in Gelsenkirchen und 1953-1958 in Augsburg (Theater Augsburg). Während seiner gesamten Laufbahn auch als Regisseur tätig. Führte das Augsburger Schauspieltheater, das er auch auf der Freilichtbühne zu etablieren suchte, auf eine bisher nicht gekannte Höhe. 1956 Wiedereröffnung des kriegszerstörten Stadttheaters. In der Oper u. a. Aufführungen von Werken Egks, Orffs und Hindemiths. Mitglied des Bayerischen Rundfunkrats, des Verwaltungsrats der Versorgungsanstalt Deutscher Bühnenangehöriger, des Vorstands und Verwaltungsrats des Deutschen Bühnenvereins.

Stadttheater Augsburg, 1956, 20 f.; Kürschners biographisches Theater-Handbuch, 1956, 479 f.; Hans Meissner, Sinn und Aufgabe des Theaters, 1962; Albert Richard Mohr, Hans Meissner und das Frankfurter Theater, 1968.



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