Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Mayr

Cölestin, * 21.4.1679 Donauwörth, † 19.3.1753 Augsburg, Abt von St. Ulrich und Afra 1735-1753

Von: Prof. Dr. Wilhelm Liebhart (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • 1698 Eintritt ins Kloster St. Ulrich und Afra, studierte dort und an der Benediktiner-Universität Salzburg (Dr. theol.). Priesterweihe 1703. 1711-1731 in Salzburg u. a. Professor für Philosophie und Dogmatik, Regens des Klerikerkonviktes, Dekan, Vizerektor, Prokanzler und Rektor der Benediktiner-Universität (1728-1732). 1732-1735 Propst in Unterliezheim/Dillingen. Stiftete 5000 Gulden für den dortigen Kirchenbau. Am 17.7.1735 Wahl zum Abt von St. Ulrich und Afra. Kaiserin Maria Theresia bestätigte ihm 1750 alle Klosterprivilegien. Als Mann der Wissenschaft förderte er die Bibliothek und hob das geistige Niveau der Mönche. Soll Leopold Mozart, seit 1737 in Salzburg, das dortige Studium vermittelt haben.

Corbinian Khamm, Hierarchia Augustana 3, 1715, 200 f.; Placidus Braun, Geschichte der Kirche und des Stiftes der Heiligen Ulrich und Afra in Augsburg, 1817, 349-351; August Lindner, Die Schriftsteller [...] des Benediktiner-Ordens im heutigen Königreich Bayern 2, 1880, 120; Wilhelm Liebhart, Die Reichsabtei St. Ulrich und Afra zu Augsburg, 1982, 265; Josef Mančal, Die Mozarts in Augsburg und Schwaben, 1991, 118 f.



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