Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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St. Maximilian

(Franziskanergasse 2; Pfarrbüro: Franziskanergasse 8)

Von: Prof. Dr. Wilhelm Liebhart / Redaktion (Stand: 21.8.2009)

  • Am 19.2. 1809 erhob König Maximilian I. Joseph die frühere Klosterkirche der Franziskaner zum Heiligen Grab zur Pfarrkirche. Die neue katholische Pfarrei in der Jakobervorstadt, die zu Ehren des Königs das Patrozinium St. Maximilian (Missionsbischof und Märtyrer der römischen Provinz Noricum) erhielt, zählte damals 3000 Seelen. Die 1609-1613 erbaute Kirche fiel samt dem ehemaligen Kloster 1944 einem Bombenangriff zum Opfer. Wiederaufbau (bis 1951) ohne die Heilig-Grab-Kapelle und in vereinfachten Formen nach Plänen von Dominikus Böhm. Deckengemälde von Franz Nagel, Bildhauerarbeiten von Stephan Geiger. Altarblatt von Johann Rottenhammer (1614) aus dem Vorgängerbau, Ferdinand Murmann zugeschriebene Holzskulptur des hl. Sebastian (um 1640) aus der Kapelle St. Sebastian (Kapuziner). Die Pfarrei zählt derzeit 4562 Gemeindemitglieder (Stand: 1.1.2009).
  • Bei St. Max (Jakobervorstadt-Nord, Amtlicher Stadtplan K 8).

Hugo Schnell, St. Maximilian Ausgburg, 1960; Peter Rummel, Katholisches Leben in der Reichsstadt Augsburg (1650-1806), in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 18 (1984), 46; Theodor Rolle, Die Errichtung der Stadtpfarrei St. Maximilian in Augsburg, in: ebd. 21 (1987), 144-190; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 138 f.



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