Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Ludwig IV

(’der Bayer‘), * 1.4.1282 München, † 11.10.1347 Puch/Fürstenfeld, deutscher König (ab 1314) und Kaiser (1328)

Von: Prof. Dr. Georg Kreuzer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Sohn Herzog Ludwigs von Bayern († 1294), hielt sich als König über 20 Mal in Augsburg auf. Am 20.1.1315 bestätigte er den Bürgern von Augsburg alle von seinen Vorgängern gewährten Privilegien und verfügte, dass sie bei Grundstücksstreitigkeiten nur vom Stadtvogt belangt werden könnten. Am 30.7.1315 befreite er Augsburg für vier Jahre von der Zahlung der Reichssteuer und ermäßigte sie für die folgende Zeit. Am 9.1.1316 erhob er Augsburg zur ’freien Reichsstadt’. Unter weiteren Privilegien Ludwigs für Augsburg ist das Münzprivileg vom 10.7.1331 hervorzuheben. Die sogenannte Straßvogtei (Vogtei), zu der auch Göggingen, Inningen und Oberhausen gehörten, verpfändete er am 16.7.1336 an Bischof Ulrich (II.)

700 Jahre Augsburger Stadtrecht, 1976, 83-120; Neue deutsche Biographie 15, 1987, 334-347; Lexikon des Mittelalters 5, 1991, 2178-2181; Theologische Realenzyklopädie 21, 1991, 482-487; Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon 5, 1993, 345-352; Kaiser Ludwig der Bayer, 1997.



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