Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Lokalkrankenhaus

Von: Dr. Gerhard Hetzer (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Im Frühjahr 1811 wurde das Zucht- und Arbeitshaus in der Jakobervorstadt in ein allgemeines Krankenhaus umgewandelt, das aus Mitteln der Paritätischen St. Martinsstiftung, des älteren Almosenamts, der Mainone’schen Vestiarienstiftung und aus Beiträgen der Dienstboten, für die die Einrichtung in erster Linie gedacht war, finanziert werden sollte. Ältere Krankenanstalten (Pilgerhaus, Nothaus) wurden aufgelöst. Angeschlossen wurde auch eine Gebäranstalt. Im Frühherbst 1811 wurden die ersten Kranken aufgenommen, ab Oktober galt eine erste Krankenordnung. Aufgrund unzureichender räumlicher und sanitärer Verhältnisse seit 1854 konkrete Planungen für einen Neubau, der 1856/59 vom Franz Joseph Kollmann realisiert wurde (Hauptkrankenhaus). Das Lokalkrankenhaus wurde abgebrochen.

Franz Eugen von Seida und Landensberg, Historisch-statistische Beschreibung aller Kirchen-, Schul-, Erziehungs- und Wohlthätigkeitsanstalten in Augsburg 2, 1812, 824-843; Anton Werner, Die örtlichen Stiftungen für die Zwecke des Unterrichts und der Wohltätigkeit in der Stadt Augsburg, 1899; August Hessel, Das öffentliche Armenwesen in Augsburg [...], 1920, 119; Eva Krug, Das Hauptkrankenhaus zu Augsburg, München TU Diss. 1975, 12-14.



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