Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Konrad-Adenauer-Allee

(Innenstadt, Amtlicher Stadtplan I, K 9)

Von: Dr. Josef Mančal / Günther Grünsteudel (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Mit Aufhebung der Litera I wurde 1879 die Straße zwischen Kö­nigs- und Kaiserplatz (Theodor-Heuss-Platz) ’Kaiserstraße’ benannt. Sie entstand nach Niederlegung der Stadtbefestigung durch Auffüllen des Stadtgrabens als Teil der von Ludwig Leybold geplanten Ringstraße, die ursprünglich die gesamte Altstadt umgeben sollte, aber nur im Bereich Fugger- und Volkhartstraße realisiert wurde. Weiterer Ausbau zwischen 1880 und den frühen 1890er Jahren als einseitig bebaute herrschaftliche Wohnstraße (parallel zur ihr verläuft – erhöht – der Schießgraben). 1967 Umbenennung nach Konrad Adenauer, dem ersten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. 1975 Neugestaltung im Zusammenhang des Königsplatz-Umbaus (1977).

Norbert Lieb, Augsburgs bauliche Entwicklung als Ausdruck städtischen Kulturschicksals seit 1800, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben 58 (1951), 20; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 12, 292-295.

Konrad-Adenauer-Allee



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