Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Königlich Privilegierter Augsburger Schützenverein

Von: Otto Hallabrin (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Das Büchsenschießen nach der Scheibe wurde in Augsburg 1430 eingeführt. Die Büchsenschützen etablierten sich als dritte Gesellschaft neben den Handbogen- und Armbrustschützen, die schon 1323 im Schießgraben das Schießen übten. Das erste große Schießen der Büchsenschützengesellschaft fand 1472 mit 144 Teilnehmern auf der Rosenau statt. Das größte Schießen fand 1509 mit 516 Stahlschützen und 916 Büchsenschützen statt (Kosten 9000 Gulden). 1540 wurde die älteste Ordnung der Augsburger Büchsenschützen erlassen. 1632 neuer Schießplatz beim Jakobertor, der wegen Geldmangels 1839 versteigert werden musste. Nach Umzügen seit 1864 am Rosenauberg und heutiger Name. Das im gleichen Jahr erbaute Schützenheim wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. 1962 Eröffnung der neuen Schießstätte (Stadionstraße 5), 1966 erweitert um eine unterirdische Kleinkaliber- und Pistolenanlage. Seit 1966 Freundschaftsbund mit der Schützenzunft ’Cible de Sion’ (Schweiz). Aus dem Verein gingen mehrere deutsche und bayerische Meister hervor.

Festschrift zum Jubiläumsschießen aus Anlaß des 550jährigen Bestehens des Königlich Privilegierten Augsburger Schützenvereins, 1980; Kurzweil viel ohn‘ Maß und Ziel, 1994.



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