Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Kneipp

Sebastian, * 17.5.1821 Stephansried bei Ottobeuren, † 17.6.1897 Wörishofen, katholischer Priester, Heilkundiger

Von: Dr. Norbert Hörberg (Stand: 2. Auflage Druckausgabe)

  • Studium in Dillingen und München, 1852 Priesterweihe im Augsburger Dom. 1854/55 Kaplan bei St. Georg (Gedenktafel am Pfarrhaus). 1855 Beichtvater der Dominikanerinnen in Wörishofen, 1881 Pfarrer dortselbst. Befasste sich neben der Seelsorge mit Landwirtschaft und Bienenzucht und entwickelte eine Kur, die auf kaltem Wasser und natürlichen Heilmitteln beruht (’Wasserdoktor’). Seit 1890 Kneipp-Vereine in ganz Deutschland.
  • Sebastian-Kneipp-Gasse (1937, Georgs- und Kreuzviertel, Amtlicher Stadtplan I 8; Gedenktafel am Haus Nr. 5).

Schematismus der Geistlichkeit des Bisthums Augsburg für 1898, 263 f.; Lebensbilder aus dem Bayerischen Schwaben 1, 1952, 395-413; Judith M. Mariafai, Bibliographie des Kneippschrifttums, 1974; Neue deutsche Biographie 12, 1980, 174 f.; Bosls bayerische Biographie, 1983, 427; Eberhard Schomburg, Sebastian Kneipp, 71994; Rasso Ronneburger, Der Weltpriester Sebastian Kneipp, in: Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte 31 (1997), 11-31; Lexikon für Theologie und Kirche 6, 31997, 357 f..



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