Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Kleiner Goldener Saal

(Jesuitengasse 12)

Von: Ulrich Kirstein / Günther Grünsteudel (Stand: 1.3.2011)

  • Der Festsaal der Marianischen Kongregation im ehemaligen Jesuitenkolleg St. Salvator fasst zwei Gebäude des 16. Jahrhunderts zusammen und wurde durch den Stuckateur Johann Michael (III) Feichtmayr und den Freskanten Matthäus Günther ausgestaltet. Der langrechteckige Raum mit Empore wird durch acht Achsen hoher Fenster mit Ochsenaugen beleuchtet. Das Deckenfresko (1765), das Hauptwerk der in Augsburg erhaltenen Werke Günthers, stellt die Weissagung des Propheten Jesaja an König Ahab über die Geburt Christi und die Verkündigung Mariä sowie den Triumph der Immaculata dar. Der Kleine Goldene Saal dient seit 1949 als Konzertsaal sowie als Festsaal des Gymnasiums bei St. Stephan.

Matthäus Günther, 1988, 362; Georg Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bayern 3, Schwaben, 1989, 105 f.; Bernt von Hagen / Angelika Wegener-Hüssen, Stadt Augsburg, 1994, 264-267; S. Hofmann, Die Deckenfresken in den Oratorien der akademischen Marianischen Kongregationen in Ingolstadt, Dillingen und Augsburg, in: Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt 104 (1995), 109-182; Karin Mayr, Matthäus Günther (1705-1788) und Joseph Keller (1740-1823): der 'Kleine Goldene Saal' zu Augsburg und 'Maria Hilf' in Speiden, in: Herbst des Barock, 1998, 431-441; Gabriele Krist-Krug, Der Kleine Goldene Saal, 2005; Franz Bernhard Weißhaar, Der Kleine Goldene Saal in Augsburg - eine Aula Regia der Stephaner, in: Stephania 79 (2007), 56-65.

Kleiner Goldener Saal



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