Stadtlexikon Augsburg - Nachschlagewerk zur Geschichte der Stadt Augsburg und Schwabens.
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Kertész

István, * 28.8.1929 Budapest, † 16.4.1973 ertrunken bei Kfar Saba (Israel), Dirigent

Von: Günther Grünsteudel (Stand: 4.11.2016)

  • 1947-1953 Studium (Violine, Komposition und Dirigieren) an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest; dort Schüler von Zoltán Kodály, Leo Weiner und László Somogyi. 1953 musikalischer Leiter des Philharmonischen Orchesters Györ (Westungarn), 1955/56 Dirigent und Korrepetitor an der Budapester Oper. 1956 Übersiedlung in die Bundesrepublik. Weitere Studien an der Accademia di Santa Cecilia in Rom (Dirigierdiplom). 1958/59 1. Kapellmeister, 1959/60 Chefdirigent und seit 1960 Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen Augsburg (Theater Augsburg). 1964-1973 GMD an der Kölner Oper, seit 1971 auch Gürzenich-Kapellmeister. Daneben 1966-1968 Chefdirigent des London Symphony Orchestra. Schon während seiner Augsburger Zeit Gastdirigate in aller Welt, u.a. auch bei den Salzburger Festspielen. Die Position als Chefdirigent der Bamberger Symphoniker (ab Herbst 1973) konnte er nicht mehr antreten.

Deutsches Bühnen-Jahrbuch 67 (1959) - 71 (1963); Paul Frank / Wilhelm Altmann, Kurzgefaßtes Tonkünstler-Lexikon, 15. Aufl., Teil II/1, Wilhelmshaven 1974, S. 351; István Kertész, Augsburg 1974; Riemann Musik-Lexikon, Erg.-Bd., 632 f.; The New Grove Dictionary of Music and Musicians 13, London 22001, S. 500 f.; Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Personenteil 10, Kassel 22003, 53.

István Kertész



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